Evangelische
Johannesgemeinde
Rastatt

 

Franz-Philipp-Straße 17, 76437 Rastatt

Fon (0 72 22) 2 11 69

08.10.2009

TITELTHEMEN STARTSEITE
         

Stefanie vom Hoff

 

Die volle Breite der Gemeindearbeit in der Praxis

Von Michael Janke

Die Johannesgemeinde hat eine neue Lehrvikarin: Stefanie vom Hoff ist seit Anfang Oktober im Dienst, beim Gemeindefest an Erntedank lernte sie die ersten Gemeindeglieder vom Röttererberg kennen. Ganz unbekannt ist die 34-jährige Stefanie vom Hoff in Rastatt nicht: Ihr Mann Victor ist bereits seit rund einem Jahr Lehrvikar in der Michaelsgemeinde. Beide haben einen eineinhalbjährigen Sohn.

 

Stefanie vom Hoff stammt aus Karlsruhe-Durlach und studierte zunächst Sozialpädagogik in Esslingen. Diesen Beruf übte sie dann in Hamburg aus, wo sie später mit dem Theologiestudium begann. Dieses Studium setzte sie in Heidelberg fort und legte dort inzwischen ihr erstes theologisches Examen ab. Nun ist sie in der praktischen Etappe angelangt: 23 Monate lang wird sie in der Johannesgemeinde die Arbeit im Pfarrberuf, begleitet von Pfarrer Wenz Wacker, kennen lernen. Das Lehrvikariat startet im ersten halben Jahr mit dem Schulunterricht an der Hans-Thoma-Schule und dem Tulla-Gymnasium.

„Ich war bisher in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und freue mich nun, die Gemeindearbeit in ihrer ganzen Breite kennen zu lernen“, sagt Stefanie vom Hoff. Diese Vielfalt sei „eine ganz klare Stärke der Kirche“. Wann sie ihren ersten Gottesdienst in der Johanneskirche halten wird, ist noch nicht klar. „Ich vermute, es wird mindestens März“, schätzt sie.

 

Ganz ohne Theorie geht aber auch der praktische Ausbildungsteil nicht. Blockweise treffen sich die badischen Lehrvikare im Petersstift in Heidelberg, um dort ihre Erfahrungen aus dem Lehrvikariat unter fachkundiger Anleitung auszutauschen. Nach dem Lehrvikariat kommt das zweite theologische Examen. Wenn bis dahin alles glatt gelaufen ist, folgt die Übernahme als Pfarrvikarin und schließlich als Pfarrerin der Landeskirche.